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Metafiktionalität als Selbst-Dekonstruktion

Metafiktionalität hat das Erscheinungsbild der Künste in den letzten Jahrzehnten stark geprägt und ist zugleich zu einem Modethema der Literaturwissenschaft avanciert. Da dennoch Unklarheiten darüber bestehen, welche Funktionen Metafiktionalität erfüllt und welche praktischen Formen sie annehmen kann, will diese kritische Analyse diesem Defizit entgegenwirken.Zwei Fragestellungen werden dabei berücksichtigt: Welche Funktionen erfüllt Metafiktionalität und wie äußert sie sich in der Literatur verschiedener Epochen und Nationalliteraturen? Durch die Beantwortung dieser beiden Fragenkomplexe wird die Vielschichtigkeit von Metafiktionalität gezeigt, die sich aus der Komplexität fiktionsspezifischer Besonderheiten ergibt.In literaturtheoretischer und philosophischer Herangehensweise wird Metafiktionalität durch ihren inhärent selbst-dekonstruktiven Charakter bestimmt. Damit wird gezeigt, dass Metafiktionalität durch die ihr eigentümlichen selbstreflexiven Rahmenbrüche Rückschlüsse auf die Konstruiertheit der Realitätswahrnehmung zulässt. Durch umfangreiche Textanalysen verschiedener Prosaliteratur werden diese theoretischen Ergebnisse untermauert.

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DATEIGRÖSSE 2.79 MB
ISBN 9783826060212
AUTOR Ilona Mader
DATEINAME Metafiktionalität als Selbst-Dekonstruktion.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 05/04/2020

9. Juli 2007 ... Autobiographie und Biographie soll beibehalten werden, selbst wenn in einigen Fällen ... Entwicklung eines Modells der Skalierung von (Meta)fiktionalität. ... 35 In einem oftmals engen Verhältnis zur Dekonstruktion stehen ... 20. Dez. 2016 ... Dekonstruktion und Autofiktion –– Über Paul de Mans Theorie zur. Autobiographie. ... selbst erläutert, „die Fiktion strikt realer Ereignisse“.2 Martina Wagner- ... Zeitebenen und durch die metafiktionalen Reflexionen über den.