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Modifizierte Kinder- und Jugendlichentherapie bei strukturellen Störungen

Dissoziales, destruktiv-aggressives Verhalten von Kindern und Jugendlichen beruht in der Regel auf nicht ausreichend erlebter Sicherheit und unangemessener emotionaler Zuwendung am Anfang des Lebens. Die Behandlung dieser Kinder und Jugendlichen stellt besondere Anforderungen an die behandelnden Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und bedarf neben spezifischen Behandlungskonzepten entsprechender räumlicher und personeller Voraussetzungen. Passend ausgestattete Behandlungs- und Toberäume sowie Freiflächen werden besonders von Kindern und Jugendlichen mit strukturellen Defiziten bevorzugt. Laut und wild zu sein, sich austoben zu können in Begleitung haltgebender, zugewandter Erwachsener ermöglicht, im Verlauf der Therapie Vertrauen zu fassen und sich angenommen und aufgehoben zu fühlen, so dass auch bei schwierigen jungen Patienten und Patientinnen Gesundung möglich ist. Anhand von typischen Behandlungsverläufen in unterschiedlichen Settings wird transparent, dass modifizierte Psychotherapie im Einzel- oder Gruppensetting hoch wirksam ist.

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DATEIGRÖSSE 4.93 MB
ISBN 9783525403921
AUTOR Eva Busch, Christine Knauf, Esra Taptik-Malik, Florian Thies-Freese, Michael Kögler
DATEINAME Modifizierte Kinder- und Jugendlichentherapie bei strukturellen Störungen.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 05/04/2020

Psychische Störungen treten bei Kindern und Ju-gendlichen weltweit mit einer Prävalenz von 10–20 % auf (1). Der Kinder- und Jugendgesundheits-survey zeigt eine stabile, hohe Prävalenz psychischer Störungen von 10 % in Deutschland (2). Dazu zählen Angststörungen, Depressionen, Störungen …