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Folgen der Subjektivierung von Bildung und Arbeit für den Arbeitskraftunternehmer

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,3, Universität Wien, Veranstaltung: Arbeitssoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Seminararbeit soll der Prozess der Subjektivierung von Arbeit und die daraus resultierende Konsequenz des Arbeitskraftunternehmers erläutert werden. Nachdem beide Konzepte kurz thematisiert werden, wird verglichen, ob auf diese Veränderung in der Arbeitswelt auch im Bildungssystem Rücksicht genommen und eingegangen wird. Der Fokus, der in dieser Arbeit gelegt wird, bezieht sich auf die tatsächliche Realisierung des Konzeptes und somit auf die Frage, in wie fern die Konzepte des Arbeitskraftunternehmers und der Bildungssubjektivierung konkret verwirklicht werden. Werden Lernende heute tatsächlich schon früh mit Technisierung vertraut gemacht und gibt es konkrete Beispiele im Bildungssystem, die auf eine Förderung von Selbststeuerung hinweisen? Es ist wohl nichts Neues, dass sich die Wirtschaft und Arbeitswelt großen strukturellen Veränderungen unterwerfen musste. Die Transformation von der Industrie - zur Dienstleistungsgesellschaft, Unternehmensflexibilisierung und Erosion des Normalarbeitsverhältnisses und allgemeine Globalisierungsprozesse haben dazu geführt, dass sich auch die Anforderungen an die Arbeitnehmer umgestaltet haben.

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DATEIGRÖSSE 1.67 MB
ISBN 9783668192812
AUTOR Jacqueline Binder, Ellen Egyptien
DATEINAME Folgen der Subjektivierung von Bildung und Arbeit für den Arbeitskraftunternehmer.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 07/01/2020

Masterarbeit Julia Kircher.6.11 - univie.ac.at und weitreichende Folgen für die Pädagogik darstellt. So sind Autonomie und Freiheit heute nicht das Ziel von Bildungsprozessen, sondern dem Subjekt wird eine Freiheit zugeschreiben, der es sich zu bedienen schon fast genötigt wird, um neoliberalistischen Gesellschaftsanforderungen zu genügen. Das Problem, das meine Arbeit behandelt, ist somit die Bildung des Menschen zum Subjekt im