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Hirnforschung und Willensfreiheit

Der Neurophysiologe Benjamin Libet hat in Experimenten nachgewiesen, daß jeder bewußten Handlungsentscheidung Hirnaktivitäten vorausgehen, welche die Handlung bereits festgelegt haben. Was folgt daraus? Hirnforscher wie Gerhard Roth und Wolf Singer behaupten: Unser Wille ist nicht frei, unsere Handlungen sind determiniert. Wenn diese Behauptung zutrifft, ergeben sich daraus schwerwiegende Konsequenzen: Vom Strafrecht bis zu unserem Selbstverständnis als Menschen stünde alles zur Disposition. Aber ist der subjektive Eindruck, frei zu handeln, wirklich bloße Illusion? Sind die Laborbefunde selbsterklärend? Wer entscheidet über deren Deutung? Natur- oder Geisteswissenschaftler?Diesem Fragenkomplex widmete sich eine Serie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, deren Beiträge hier in erweiterter und überarbeiteter Form zusammen mit anderen Texten zum Thema vorliegen.

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DATEIGRÖSSE 5.37 MB
ISBN 9783518123874
AUTOR Christian Geyer
DATEINAME Hirnforschung und Willensfreiheit.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 03/06/2020

14.02.2017 · Wille und Freiheit in Schopenhauers Philosophie und der Hirnforschung. Willensfreiheit – dieser Begriff steht seit einiger Zeit im Mittelpunkt vieler Diskussionen, die besonders durch Ergebnisse der modernen Hirnforschung angeregt wurden. Bei diesen Forschungen zeigte sich, dass die Entscheidung zu einer Handlung bereits zu einem Zeitpunkt Bettina Walde: Willensfreiheit und Hirnforschung. Das ... 23.04.2007 · Bettina Walde, geboren 1972, promovierte 2001 in Philosophie und habilitierte 2006 mit einer dem Buch "Willensfreiheit und Hirnforschung" zugrunde liegenden Arbeit. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am MPI für Psychologische Forschung, derzeit ist sie Privatdozentin an der LMU München.