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Mein Zwanzigstes Jahrhundert

Auf fast vierhundert zärtlichen, zornigen, wirklichkeitssatten Seiten geht er daran zu demonstrieren, was es eigentlich hieß, in sechzig Jahren deutscher Geschichte ein vom Hegelschen Weltbild und seinen linken und rechten Bewunderern mißachteter einzelner zu sein. Zu den instruktivsten Partien dieser historischen Chronik wider Willen zählen die Porträts, die sich zu einer ganzen Galerie der dreißiger Jahre (und mehr) zusammenfügen. Jene Gestalten, die dem jüngeren Leser schon hinter der papierenen Mauer politischer Legenden zu verschwinden drohen oder von der Literaturgeschichte in glatten Marmorposen zurechtgerückt sind, leben hier noch einmal als Wesen von Nerv und Blut: Joseph Roth, Ernst Toller, Ernst Bloch, der junge Bert Brecht, Georg Lukacs, Heinrich Mann, Franz Werfel, Bruno Frank, Lion Feuchtwanger, Thomas Mann.

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DATEIGRÖSSE 1.94 MB
ISBN 9783257201925
AUTOR Ludwig Marcuse
DATEINAME Mein Zwanzigstes Jahrhundert.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 08/01/2020

„Du sollst die Zukunft nicht fürchten und die Vergangenheit nicht ehren“ (Henry Ford) 14. 4. Vorbesprechung Die klassische Moderne (1880-1925): kann (die) Moderne klassisch werden? Dame | norberto42 08.05.2011 · Jahrhundert begann ja in Wahrheit mit dem Ersten Weltkrieg. Und weil Marcuse selber noch im 19. Jahrhundert beheimatet war, „soweit es mit der Frühromantik begann und in Nietzsche seinen Gipfel erreichte“ (S. 9 – ich zitiere „Mein zwanzigstes Jahrhundert“ nach der TB-Ausgabe detebe 21/VI). Ein Zeuge des Jahrhunderts ist er, weil er