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Die Heilige von Hemmaberg

Der Hemmaberg in Kärnten beherbergt den größten frühchristlichen Kirchenkomplex im Ostalpenraum. 1990 wurden hier, in der sogenannten vierten Kirche am Hemmaberg, Reliquien gefunden, die ursprünglich unter dem Altar deponiert worden waren: In einem Schrein lagen neben einem Holzkästchen und einem Silberring auch menschliche Knochen.Im Jahr 2016 erfolgte die Wiederaufnahme der Forschungen an dem einzigartigen spätantiken Reliquienfund unter Einbeziehung aller aktuell möglichen Analyseverfahren. Eine erste Untersuchung ergab, dass es sich um eine zierliche Frau von 30 bis 40 Jahren handelte, von der sich mit Ausnahme des Schädels nahezu das gesamte Skelett in dem Reliquienschrein befand. Die 14C-Datierungen des Skeletts erbrachten als überraschendes Ergebnis eine Lebenszeit im 1. Jahrhundert n. Chr., DNA-Analysen wiederum ergaben eine Herkunft vermutlich aus dem südosteuropäischen Bereich.Mit diesen Resultaten war nicht nur der Nachweis der wahrscheinlich ältesten Reliquie auf österreichischem Boden erbracht, sondern daran anschließend ergaben sich zahlreiche kulturhistorische Fragen, die in der Publikation von unterschiedlichen Gesichtspunkten aus beleuchtet werden.

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DATEIGRÖSSE 7.96 MB
ISBN 9783903207196
AUTOR Michaela Binder, Sabine Ladstätter
DATEINAME Die Heilige von Hemmaberg.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 07/03/2020

SCHRETTER, Fibeln vom Hemmaberg – Ausgrabungen 1990–1992. Car I 183 ( 1993) 187ff. und 203; S. LADSTÄTTER, Die materielle Kultur der Spätantike in ... 3. Juni 2017 ... Bereits vor 1500 Jahren pilgerten die Menschen zur Wallfahrtskirche der heiligen Hemma auf den Hemmaberg. Daran hat sich bis heute nichts ...